Hersteller von ferngesteuerten Autos

Traxxas

Traxxas ist ein Fernsteuerungsmodellhersteller mit Sitz in McKinney, Texas, USA. Traxxas bietet Elektro- und Nitrofahrzeuge (auf der Straße und im Gelände), Boote und Flugzeuge für Fahrer aller Leistungsstufen. Traxxas‘ Slogan lautet „The Fastest Name In Radio Control“[1].

Unternehmensgeschichte
Traxxas wurde 1986 mit dem Ziel gegründet, komplett montierte Funksteuerwagen auf Hobby-Niveau anzubieten, die ohne oder mit wenig Montage direkt aus der Box betrieben werden konnten, eine damals neue Idee. Traxxas begann, Modelle als „Ready-to-Run“ oder „RTR“ anzubieten, nennt diese Modelle aber nun „Ready-To-Race“. Ab 1987 begann Traxxas mit dem Verkauf einer Reihe von elektrisch betriebenen Stadion-Lkw- und Buggy-Modellen. 1989 stellte Traxxas sein erstes funkgesteuertes Boot, die Villan IV, vor. 1992 veröffentlichte Traxxas sein erstes RTR-Nitro-Modell, den Nitro Hawk. 1996 veröffentlichte Traxxas sein erstes RTR-Nitro-Boot-Modell, den Nitro Vee. 1999 brachte Traxxas sein erstes vollwertiges Monstertruck-Modell, den T-Maxx, auf den Markt[1] Im November 2012 brachte Traxxas seine ersten Flugzeugprodukte auf den Markt, den flugfertigen DR-1 Helikopter und QR-1 Quadcopter. Im Jahr 2015 brachte Traxxas seinen bisher größten Monstertruck, den X-Maxx, auf den Markt und präsentierte auch seine Self-Righting-Technologie.

Jamara

1973 gründeten die beiden Brüder Otto und Erich Natterer ein Modellbaugeschäft im Allgäu. Schnell wuchs das kleine Unternehmen und ab 1977 wurde auch der Modellbaugroßhandel mit aufgenommen. Eines der ersten Produkte waren Moosgummireifen für Glattbahner. Aus diesem Bereich stammt auch der Namen JAMARA der auf eine Rennstrecke in Spanien zurück geht.

1978 präsentierte sich JAMARA das erste mal auf der Spielwarenmesse in Nürnberg und ist seit diesem Datum ohne Unterbrechung auf der Leitmesse für Modellbau ohne Unterbrechung dabei. Erich Natterer übernimmt 1985 den Großhandel und ab 1986 ist der Großhandel in getrennten Räumen zu finden. 1990 zieht das Unternehmen erneut um. Es wird am heutigen Firmensitz in Aichstetten im Allgäu gebaut. Danach geht es Schlag auf Schlag. Jamara erschließt ganz Europa und ist heute von Lissabon bis Moskau von Sizilien bis Skandinavien in ganz Europa aktiv. In den meisten europäischen Ländern arbeitet Jamara mit einem eigenen Außendienst bzw. einem Großhändler vor Ort zusammen. Viele Innovationen im Modellbaubereich finden sich in der Firmengeschichte von JAMARA wieder. Der erste Truggy im RC-Car Bereich geht auf das Konto von JAMARA. Die Produktion und die Fertigung immer weiter nach Osten zu verlegen, auch da war JAMARA von Anfang an mit dabei. Zunächst ging man nur einen kleinen Schritt nach Osten und lies in Russland, Rumänien und Bulgarien fertigen. Dort gab es aber sehr starke Qualitätsprobleme. Erich Natterer wagte als einer der ersten im Modellbaubereich den Schritt nach Fernost. Heute zählen Japan, China und Korea zu den Ländern mit denen JAMARA regelmäßig arbeitet und wo Mitarbeiter von JAMARA zu finden sind.

Erich Natterer erkennt als einer der ersten das Potential von Modellbauartikeln für den Spielwarenbereich. Immer kleiner und billiger werden die Produkte. Von den „richtigen“ Modellbauern und Modellbaufirmen wird JAMARA für diesen Weg zuerst belächelt. Heute haben alle Großen der Branche diesen Markt erkannt und eifern JAMARA nach. Viele JAMARA Produkte aus diesem Bereich findet man regelmäßig in Aktionsangeboten bei den Discountern wie Aldi, Lidl, Schlecker, Penny, Norma, etc. In den letzten Jahren baute Jamara sich Richtung des klassischen Modellbaus aus und bietet neben fertig gebauten und bespannten Holz-Modellen auch vermehrt Holzbausätze an.

Mit über 120 Mitarbeitern, allein in Aichstetten, gehört JAMARA heute zu den größten der Modellbaubranche in Europa. JAMARA bietet die komplette Palette des Modellbaus an und ist bei über 2000 Händlern in ganz Europa zu finden. Mit Julia und Manuel Natterer hat die zweite Generation bei JAMARA das Steuer mit übernommen. Die Zukunft ist gesichert.